Trimum

TRIMUM - Musik für Juden, Christen und Muslime

Verbotene Töne: Das Fugato-Abschlusskonzert

Über anderthalb Jahre hinweg haben Geflüchtete aus Afghanistan, Gambia, Ghana, dem Iran, Somalia und Syrien eigene Texte und Lieder geschrieben und traditionelle Musik aus ihren Herkunftsländern einstudiert.
Bernhard Königs Abschlusskomposition verknüpft die Lieder, Gedichte und Berichte, die im Verlauf dieses Prozesses entstanden sind, zu einem erzählerischen und musikalischen Gesamtbogen. Fugato erzählt von verbotenen Tönen, Liebe auf der Flucht und jahrelanger Heimatsuche. Und es gedenkt auf ungewöhnliche Weise jener Menschen, die auf der Flucht ums Leben gekommen sind: Gestorben, weil sie Europäerinnen und Europäer werden wollten.

Abschlusskonzerte am 29. Juni 2017 in Reutlingen und am 3. Juli 2017 in Esslingen am Neckar.

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Pressekritik zur Uraufführung…

TRIMUM beim Evangelischen Kirchentag in Berlin: Rückblick und Ausblick.

Als »die wegweisendste Veranstaltung dieses Kirchentags« betitelte eine Besucherin das »Fest der Verschiedenheit« im Zentrum Kirchenmusik, bei dem sich protestantisches Abendmahl, jüdisches Kabbalat Schabbat und islamisches Abendgebet in einer gemeinsamen Veranstaltung begegneten. Die Lieder und Texte werden wir in Kürze auf dieser Homepage als Download zugänglich machen.
Auch der Trimum-Thementag stieß auf große Publikumsresonanz. Das interreligiöse Liederheft, das von Bettina Strübel in einem Offenen Singen vorgestellt wurde, wird in vollem Umfang im Herbst 2017 bei Breitkopf&Härtel erscheinen.

Programmübersicht und Akteure

Grundlagenforschung: »Singen als interreligiöse Begegnung«.

Können Juden, Christen und Muslime miteinander singen? Können sie ihre sakrale Musik miteinander teilen? In Aufsätzen von Bernhard König, Tuba Isik und Cordula Heupts und in Gesprächen mit namhaften Expertinnen und Experten aus Theologie und Musik werden Grundzüge einer »Theorie des interreligiösen Singens« entwickelt.

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TRIMUM vor Ort: Stadtteilkantor/in gesucht!

Welche Rolle kann Musik in einem Stadtteil spielen, in dem Menschen aus über hundert Nationen auf engem Raum beieinander leben? In Hamburg-Mümmelmannsberg haben wir es ein Jahr lang ausprobiert und ein örtliches TRIMUM-Projekt auf den Weg gebracht. Nun wollen die örtlichen Schulen, Kultureinrichtungen und religiösen Gemeinschaften einen eigenen Förderverein gründen. Sein Ziel: Ein völlig neues Berufsbild. Mümmelmannsberg möchte eine Stelle für Deutschlands erste(n) Stadtteilkantor/in ins Leben rufen.

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