Trimum

TRIMUM - Musik für Juden, Christen und Muslime

Die vielen Stimmen Davids. Ein Konzert und seine Entstehung: Jetzt auf DVD.

Musik sprengt religiöse Ketten (Stuttgarter Nachrichten)
Wenn Kunst die Welt verändert (ZDF)

Juden, Christen und Muslime singen gemeinsam gegen die Hassgesänge und Lockrufe all derer an, die ihren Glauben oder Unglauben mit einem »Rechthaben um jeden Preis« verwechseln: Ein interreligiöses Gesamtkunstwerk, gemeinsam konzipiert und auf die Bühne gebracht von jüdischen, christlichen und muslimischen Musikerinnen und Musikern, Theologinnen und Kantoren, Komponisten und Wissenschaftlerinnen. Informationen zur DVD-Bestellung

Buch-Neuerscheinung im Herbst 2016: »Singen als interreligiöse Begegnung«.

Können Juden, Christen und Muslime miteinander singen? Können sie ihre sakrale Musik miteinander teilen? In Aufsätzen von Bernhard König, Tuba Isik und Cordula Heupts und in Gesprächen mit namhaften Expertinnen und Experten aus Theologie und Musik werden Grundzüge einer »Theorie des interreligiösen Singens« entwickelt. mehr dazu…

Juni 2016: Nominierung für den Bundespreis Kulturelle Bildung.

Trimum wurde für den renommierten Bundespreis Kulturelle Bildung nominiert. Nominiert sind zehn beispielhafte Projekte aus Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen. Ausgewählt wurden sie von einer Fachjury aus rund 100 Vorschlägen, die von Stiftungen, Dachverbänden und gemeinnützigen Vereinen eingereicht wurden. Der Vorschlag »Trimum« wurde vom Netzwerk Junge Ohren eingebracht. Die Entscheidung über die drei Preisträger wird am 7. Juni 2016 von Kulturstaatsministerin Monika Grütters bekanntgegeben.

Mai 2016: TRIMUM beim Katholikentag in Leipzig.

»In welcher Gesellschaft wollen wir leben?« fragte die eröffnende Podiumsdiskussion des Katholikentages mit Bundespräsident Joachim Gauck.
TRIMUM lieferte den musikalischen Rahmen - und die Rezensentin der Zeitschrift Publik Forum schrieb daraufhin unter der Überschrift »Gauck und ein Halleluja«:

Es ist bezeichnend, dass es in einer Diskussionsrunde, die vom Titel her in die Zukunft blickte, viel um das Thema Angst ging. »Wo sind denn nun die großen Visionen für das realistische Miteinander?«, fragte ich mich. Die Ersten hatten bereits den Raum verlassen, da stimmte der Gitarrist eine bekannte Melodie an, und seine muslimische Kollegin trat ans Mikrofon und sang »Halleluja« von Leonard Cohen. Der ganze Saal sang mit, angeleitet von einer Sängerin mit Kopftuch und einem Gitarristen aus Israel. Das sagt mehr als tausend Worte. (...) Ich bin ihr dankbar, der jungen Frau, die gesungen hat. Ich weiß nicht einmal ihren Namen, aber zur Antwort auf die Frage, in welcher Gesellschaft wir leben wollen, hat sie mir eher verholfen als der Bundespräsident. Meine Antwort: Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der Musikgruppen wie Trimum, in der Christen, Juden und Muslime gemeinsam musizieren, gemeinsam lachen und reden, nicht mehr auf Katholikentage eingeladen werden. Weil sie selbstverständlich geworden sind.