Trimum

TRIMUM - Musik für Juden, Christen und Muslime

Lange herbeigesehnt - endlich erschienen:

Deutschlands erstes interreligiöses Liederbuch ist da!

Immer wieder wurden wir in den letzten Jahren am Rande unserer Workshops und Konzerte danach gefragt - nun ist es endlich da: Das erste Trimum-Liederbuch »Gemeinsam feiern und singen«, herausgegeben von Bettina Strübel und erschienen im renommierten Musikverlag Breitkopf&Härtel.

Bestellt und digital »durchgeblättert« werden kann das Buch auf der Verlagsseite von Breitkopf und Härtel.
Live präsentiert wird es am 16.9. auf der chor.com in Dortmund, am 24.9. zum Auftakt der Interkulturellen Woche in Kornwestheim und am 22.10. im Stuttgarter Lehrhaus, das die Entstehung des Liederbuchs durch seine großzügige Förderung möglich gemacht hat.
Weitere Informationen auf blog.breitkopf.com

Hören und schmecken. Ein Fest der Verschiedenheit

TRIMUM zum Selbermachen:

»Können Juden, Christen und Muslime miteinander Abendmahl feiern?«

So fragten wir anlässlich des Reformationsjubiläums beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin - und präsentierten mit »Hören und schmecken. Ein Fest der Verschiedenheit« eine mögliche Antwort auf diese Frage: : Am Vorabend des Ramadan begegneten sich christliches Abendmahl, jüdische Sabbatfeier und islamisches Abendgebet in einer gemeinsamen Veranstaltung.
Die Reaktionen des Publikums waren überaus lebending und kontrovers. »Ein islamisches Abendgebet beim Kirchentag - muss das denn sein?« fragten die einen. »Historisch« und »wegweisend« fanden die anderen. Nun stellen wir die Lieder und Texte von »Hören und schmecken. Ein Fest der Verschiedenheit« online zur Verfügung: Zur Nachahmung, Weiterentwicklung und Diskussion.

Die Texte und Lieder
Mehr zu TRIMUM beim Kirchentag 2017

Das TRIMUM-Buch: »Singen als interreligiöse Begegnung«.

Können Juden, Christen und Muslime miteinander singen? Können sie ihre sakrale Musik miteinander teilen? In Aufsätzen von Bernhard König, Tuba Isik und Cordula Heupts und in Gesprächen mit namhaften Expertinnen und Experten aus Theologie und Musik werden Grundzüge einer »Theorie des interreligiösen Singens« entwickelt.

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Verbotene Töne: Das Fugato-Abschlusskonzert

Über anderthalb Jahre hinweg haben Geflüchtete aus Afghanistan, Gambia, Ghana, dem Iran, Somalia und Syrien eigene Texte und Lieder geschrieben und traditionelle Musik aus ihren Herkunftsländern einstudiert.
Bernhard Königs Abschlusskomposition verknüpft die Lieder, Gedichte und Berichte, die im Verlauf dieses Prozesses entstanden sind, zu einem erzählerischen und musikalischen Gesamtbogen. Fugato erzählt von verbotenen Tönen, Liebe auf der Flucht und jahrelanger Heimatsuche. Und es gedenkt auf ungewöhnliche Weise jener Menschen, die auf der Flucht ums Leben gekommen sind: Gestorben, weil sie Europäerinnen und Europäer werden wollten.

Abschlusskonzerte am 29. Juni 2017 in Reutlingen und am 3. Juli 2017 in Esslingen am Neckar.

Dokumentation der Uraufführung

TRIMUM vor Ort: Stadtteilkantor/in gesucht!

Welche Rolle kann Musik in einem Stadtteil spielen, in dem Menschen aus über hundert Nationen auf engem Raum beieinander leben? In Hamburg-Mümmelmannsberg haben wir es ein Jahr lang ausprobiert und ein örtliches TRIMUM-Projekt auf den Weg gebracht. Nun wollen die örtlichen Schulen, Kultureinrichtungen und religiösen Gemeinschaften einen eigenen Förderverein gründen. Sein Ziel: Ein völlig neues Berufsbild. Mümmelmannsberg möchte eine Stelle für Deutschlands erste(n) Stadtteilkantor/in ins Leben rufen.

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