Trimum

TRIMUM - Musik für Juden, Christen und Muslime

Grundlagenforschung

Als wir 2012 mit TRIMUM starteten, gab es keinerlei Literatur über die theologischen, ästhetischen und praktisch-pädagogischen Grundlagen und Voraussetzungen eines gemeinsamen, religionsübergreifenden Singens. Von Anfang an wurde deshalb darauf geachtet, ein Referententeam aufzubauen, das nicht nur interreligiös, sondern auch interdisziplinär besetzt ist.

Dieser Ansatz hat Früchte getragen: Mit unserem Sammelband Singen als interreligiöse Begegnung haben wir 2016 die erste deutschsprachige Publikaktion zu diesem Thema vorgelegt. In Gesprächen und teils wissenschaftlichen, teils essayistischen Beiträgen werden Grundzüge einer »Theorie des interreligiösen Singens« entwickelt.

In unseren Konzeptwerkstätten und Hochschulseminaren sowie in mehrjährigen Langzeit-Forschungsprojekten arbeiten Theologinnen und Komponisten, Musikerinnen und Religionspädagogen, Wissenschaftlerinnen und Pädagogen eng zusammen. Auf diese Weise können wir gewährleisten, dass unsere Arbeit mehr hervorbringt, als bloß schöne und „gut gemeinte“ Musik. Unser hochgesteckter Anspruch: Unsere Lieder und Konzertprogramme möchten wir auch als theologisch fundierte, kritisch überprüfte und künstlerisch innovative Beiträge zum interreligiösen Diskurs der Gegenwart verstanden wissen.